Technik

Unsere Arbeit:

 

Bütten, Leinwand, oder Barytpapiere? Gallery Canvas ermöglicht die Herstellung von Inkjet-Pigmentdrucken für Fotografie, Kunstdrucke, Reproduktion und Archivierung in höchster Qualität und Langlebigkeit. Durch den Einsatz neuester Technologie, hochwertiger Materialien und einem Farbmanagement nach ICC-Standard entstehen bei uns rasterfreie Bilder mit hoher Detailwiedergabe, feinsten Tonwertabstufungen sowie einer beeindruckenden optischen Dreidimensionalität. Unsere Drucke werden auf Papieren von Hahnemühle und Canson Infinity erstellt. Wenn Sie auf edle Bütten, Leinwand oder Barytpapiere dieser Hersteller (re-) produzieren erhalten Sie brillante Ergebnisse in höchster Qualität und von maximaler Langlebigkeit. Haptik und Anmut dieser Fine Art Pigmentprints sind so beeindruckend wie faszinierend.

 

Einer der wichtigsten Vorteile von Fine Art Drucken ist deren Haltbarkeit. Diese wird im Wesentlichen beeinflusst durch die Farbstabilität und Langlebigkeit des Papiers, die Haltbarkeit der Tinte sowie durch Licht, Feuchtigkeit, Temperatur und gasförmige Stoffe wie z.B. Ozon.

 

Pigmenttinten besitzen gegenüber herkömmlichen Dye-Tinten den Vorteil, dass sie aufgrund ihrer Pigmentgröße weniger anfällig gegen zerstörende UV-Strahlung und Luftschadstoffe sind, als dies bei den wesentlich kleineren Dyemolekülen der Fall ist.

 

Papiere sollten immer aus säurefreien Materialien und alkalisch gepuffert sein. Der Puffer aus Calciumcarbonat neutralisiert schwefelhaltige Säuren aus der Luft und verhindert die Zerstörung durch Säurefraß. Durch eine entsprechende Auswahl und Kombination der Materialien können diese Faktoren berücksichtigt und eine sehr hohe Lebensdauer erreicht werden.

 

Bei den von uns im Fine Art Bereich verwendeten Materialien geht man unter normalen Ausstellungsbedingungen von einer Haltbarkeit von >70 Jahre in Farbe und >100 Jahre in Schwarzweiss aus. Bei Dunkellagerung ein Mehrfaches.

Das Druckverfahren:

 

Als Giclée wird das Ausdrucken von großformatigen, künstlerischen, digitalen Bildern mit Tintenstrahldruckern bezeichnet.

Die Bezeichnung ist abgeleitet von französisch „gicler“ für „spritzen, sprühen“ und wird gelegentlich auch anglifiziert als „giclee“ verwendet. Sie wurde erstmals für die „Iris-Drucke“ verwendet, die in den frühen 1990er Jahren auf dem Scitex-Drucker Iris Model Four gedruckt wurden. Er war auf die Ausgabe von Probedrucken spezialisiert, mit denen Bilder vor der Massenproduktion begutachtet wurden.

Giclée steht allgemein für hochaufgelöste, großformatige Ausdrucke auf Tintenstrahl-Druckern mit lichtechten farbstoff- oder pigmentbasierten Tinten. Bei diesen Drucken werden üblicherweise sechs bis zwölf verschiedenfarbige Tinten verwendet.

Obwohl diese Art Ausdrucke zunächst nur für Testzwecke gedacht war, verwenden viele Künstler und Fotografen Tintenstrahldrucker inzwischen als eine Alternative zur Lithographie bei der Herstellung kleinerer Auflagen oder Reproduktionen.

Der Drucker:

 

Der iPF8300 wurde entwickelt für professionelle Kunstdrucke mit einer Breite von bis zu 111,7 cm. Dieser Drucker vereinigt LUCIA EX, Canon's wegweisendes 12-Farb-Tintensystem, mit modernster Bildverarbeitungs-Technologie. Er besitzt einen extrem großen Farbraum, eine außergewöhnliche Feinabstufung, erzeugt tiefdunkle, differenzierte Schattenpartien, ein scharfes Schwarz ohne störende Bronzierung und das alles kratzfest auf Ausdrucken.

Auf die exzellente Wiedergabe der Schattenpartien und Verläufe des iPF8300 ist Verlass. Das Resultat ist eine außergewöhnliche Qualität beim Fotodruck. Text und Linien werden akurat reproduziert, Farben harmonisch wiedergegeben: Das macht den iPF8300 zum perfekten hochpräzisen Drucksystem.

Die Tinte:

Hochwertige Tinten sind wesentlich UV-beständiger als jene mit wenigen und größeren Pigmentpartikeln.

Pigmentinte: Bleicht im Belichtungstest kaum aus. Dye-Tinte: Kann unter Licht stark ausbleichen.
Pigmentinte: Bleicht im Belichtungstest kaum aus. Dye-Tinte: Kann unter Licht stark ausbleichen.

Sind die Pigmentteilchen zu groß, dann entsteht ein nicht besonders brillantes Druckbild. Allgemein ist der Farbraum bei dieser Art von Tinten weniger umfangreich als bei den Farbstofftinten. Daher behelfen sich die Hersteller mit einer größeren Anzahl von Farben.

Bei vielen Modellen der Großformatdrucker der Imageprograph-Serie von Canon kommt zum Beispiel das Lucia EX-Tintensystem zum Einsatz, das zwölf Farben umfasst.